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Recife - at our kitebeach
Recife - at our kitebeach

Brazil trip 2011
Recife
We started our trip 3 month ago, on September 22nd. We flew from Munich to Lisbon and then Recife.
Marian Hund and I were able to stay in a really nice Villa in Recife, thanks to my friend Jana. Jana was joining us for the first 3 weeks of the trip and we really had a lot fun together in Recife and Cumbuco.
The wind in Recife is not that strong, but most of the days it was perfect for the 12m² Nobile NHP.

Kitespot Recife
Kitespot Recife

We had a great kitespot right in front of the Villa. During low tide there was flat, waist deep water and no other kites at all. A reef is breaking the waves and keeps the sharks away.
After the summer in Germany and the cold water, it felt really good, to ride without a wetsuit again. The water and air temperatures were both around 30°C.



Church in Olinda
Church in Olinda

Besides kiting we visited the nice town of Olinda, it has some really nice buildings and a stunning view over the City of Recife!
We also had a nice Speedboat trip through the mangroves, were horse Riding in the jungle and kart racing with 35 horsepower go-karts. As you can imagine, it never got boring for us in Recife.
Check the first video from Recife here: http://vimeo.com/31080066

Buggy @Cumbuco Beach
Buggy @Cumbuco Beach

After 2 weeks in Recife, we needed to go to Cumbuco, where we booked a nice Pousada. A plane would have been too expensive, buses made trouble with the big boardbags, so we took a rental car and headed 1000km up north to Cumbuco.

Cumbuco
In Cumbuco life was pretty much the same every day. We lived in the “Cumbuco Guesthouse” for overall 9 weeks and went kiting nearly every day.
In the morning we got a nice breakfast and did a downwinder to the cauipe lagoon afterwards. Sometimes we took a buggy instead, to bring our camera gear. At the lagoon we were kiting for 1 or 2 hours, did a break during midday and went out again in the afternoon. To go back to Cauipe town, we took one of the buggy-taxis. 


 There is another lagoon, placed in Tabuba, were you can go by bus really cheap. We went there for a couple of days and also were filming for the second episode. Check it out: http://vimeo.com/32229564


For Dinner we were cooking chicken and rice, sometimes pasta or we went to one of the local restaurants, where you can eat really cheap.
Nightlife isn't that bad either :-)
You can go for a drink or two in a lot of different bars and there´s a small nightclub, were you can party till the morning light.

brand new 50Fifty kite
brand new 50Fifty kite


The last week before we had to leave, I got the brand new 50Fifty kite and I liked it a lot!!!
It´s such a nice kite, perfect pop and really low bar pressure during the pass!
So in our final episode we want to show you our Cumbuco Life, kiting in cauipe lagoon: http://vimeo.com/33536948

freezing Lisbon
freezing Lisbon


On the 7th of december we had to leave Cumbuco and flew back home to good old Germany. Waiting for our transit flight we were visiting Lisbon, it was sooo fu**ing cold :D
A big thanks to all people who made this trip possible and so awesome!!!
Thanks to my sponsors and special thanks to all my new friends from all over the world. You made this to such a good time for me!


Cheers! Andi

 

PS: for more pics, check the gallery!!!

Capetown Southafrica 2010

Ankunftstag

Gestartet hab ich meine Reise am Mittwoch den 3.Feb 2010 nach meiner letzten Prüfung in diesem Semester. Der Hinflug ging von München nach Frankfurt a. M. über Johannesburg nach Kapstadt.

Eigentlich wäre ich „direkt“ Muc-JHB-CPT geflogen, aber der Flug von München nach JHB würde schon Wochen vorher gestrichen und ich wurde umgebucht.

So kam ich dann nach vielen Stunden Flug und sehr wenig Schlaf am Do Mittag in Kapstadt an. Meine Schwester die dort ihr praktisches Jahr im Krankenhaus macht, hat mich am Flughafen abgeholt.

In der Wohnung angekommen stellte ich fest, dass mein Geldbeutel weg ist. Ich muss ihn am Flughafen verloren haben oder hab ihn mir klauen lassen. Also nochmal zum Flughafen und schauen ob der Geldbeutel noch aufzufinden ist. Natürlich nicht ;-)

Anzeige bei der Polizei und sperren der Kreditkarten hat nochmal 2 Stunden und viele Nerven gekostet. Letztendlich war ich nur glücklich, dass ich meinen Reisepass noch habe und meine Schwester mich mit Geld versorgen kann.

Am späteren Nachmittag sind wir dann noch nach Bigbay gefahren und ich bin ein bisschen mit dem 12er gecruist. 

 

Erste Woche in Kapstadt

 

Am Freitag sind wir nicht direkt kiten gegangen sondern haben erstmal mit ein paar Freunden meiner Schwester einen Winetasting Tag gestartet.

 

Los gings mit einem leckeren Frühstück im Javacafe in Stellenbosch, einige km außerhalb von Kapstadt. Dort haben wir die Mädls getroffen und sind dann anschließend ins Weingut Simonsig gefahren.

Nach einer Probierrunde gings weiter nach Franschok, Eis essen und ein sehr gutes Winetasting im Weingut Mont Rochelle. Mont Rochelle ist wirklich sehr schön und hat auch super Wein! Absolut empfehlenswert!

Abends waren wir dann noch in der Stadt beim Feiern. Im TigerTiger gibt’s Cocktails für umgerechnet einen Euro und jede Menge hübsche Mädls. Nur Leider hat der DJ mal überhaupt keinen Musikgeschmack ;-)

Samstag war dann der erste richtige Kitetag. Wieder in Bigbay mit Wind für den 9er konnte ich mich nach langer Pause (seit September 09) wieder ein bisschen einfahren. Danach Cappuccino an der Promenade und ne Shisha auf Lukas´ Terrasse mit genialem Sonnenuntergang über Bigbay.

Auch Sonntag waren wir in Bigbay, der Wind hat aber geschwächelt, so dass ich nur mit dem 12er kiten konnte.

Am Sonntagabend waren wir im La Med in Clifton, dort spielen Goldfish zu Housebeats Live-Instrumente. Absolut geile Stimmung, sowas gibt’s in Deutschland nicht!

Teilweise auch in den Langeree Videos zu sehen ;-)

 

Unter der Woche musste meine Schwester meistens bis Mittag ins Krankenhaus, sie ist ja zum Arbeiten dort ;-)

 Also hab ich gemütlich ausgeschlafen und dann sind wir meistens zwischen 11 und 1 an den Strand nach Muizenberg gefahren.

Montags hab ich das erste mal Wellenreiten probiert, mit einem Longboard wars auch garnicht schwer die Wellen zu erwischen.

Dienstags hatte es weder Wind noch lohnende Wellen, also haben wir einfach in der Sonne gechillt.

Mittwoch konnte man zumindest 2 Stunden mit dem 12er kiten.

Donnerstag wieder 12er in Muizenberg.

 

 

 

  Zweite Woche am Kap

 

Am Freitag war ich erst mit 2 Kumpels beim Wellenreiten, was sich mit nem Fish schon als anspruchsvoller herausstellte und danach sind wir nach Komitje zum kiten gefahren. Dort hatten wir Nord/West Wind  für den 9er und fette Wellen. Leider war das Wasser voll mit riesigen Wasserpflanzen, die Dinger waren echt schwer,  halbe Baumstämme.

Am Samstag den 13. Feb sind wir das erste mal nach Langebaan gefahren, dort mit den Mädls im national Park gewesen.  Auf der Rückfahrt aus dem Park hätte ich fast einen Straus umgemäht, als ich mit den vorgeschriebenen 30kmh über eine Kuppe gerollt bin… ;-) Abends grillen und ab in die Longstreet, Kapstadts Partymeile.

Sonntag wieder in Muizenberg kiten. abwechselnd mit 9er und 12er, der Wind schwankte von 0 bis 20 Knoten… außerdem war irgendein Markt am Kitebeach-Parkplatz, somit wars sehr voll am Strand.

Am Montag der 2ten Woche war kein Wind, also sind wir in die Longstreet die Surfläden abklappern.

Dank Sale und Steuerbefreiung kostete ein Quicksilver T-Shirt zwischen 8 und 12€, Boardshorts 20-25€. Danach sind wir noch an die Waterfront ein paar Fotos machen und lecker essen.

Am Dienstag sind wir auf den Lionshead gelaufen und wieder in die Longstreet auf ein paar Bier.

Am Mittwoch waren wir zum zweiten mal in Langebaan, diesmal hatten wir zumindest Wind für nen 12er.

Am Donnerstag und somit Ende der zweiten Woche sind wir auf den Table Mountain gegangen.

Meine Schwester und ich haben uns einen Aufstieg auf der Rückseite gesucht, gestartet im Botanischen Garten in Muizenberg. Der Aufstieg war schon fast wie im Urwald, wunderschöne Natur und zum Glück viel Schatten, da an dem Tag eine Affenhitze herrschte.

Oben auf dem Tafelberg ist es Flach wie ein Fußballfeld, dort sind wir quer rüber zur Bergstation der berühmten Seilbahn.

Dort haben wir nur kurz einen Cappuccino getrunken und sind schnell wieder vor den hunderten Touristen geflohen. Abgestiegen sind wir unter der Seilbahn. Ein relativ einfacher Klettersteig, der aber so manchen verirrten „Bergsteiger“ überfordert hat…

  Dritte Woche in Capetown

 

Am Freitag der dritten und letzten Woche waren wir wieder  in Langebaan, die Vorhersage stand auf starkem SouthEastern, trotzdem gings in Langebaan nur eine Stunde gut mit dem 9er, danach wurde es weniger und war abwechelnd gut und zu wenig.

Abends beim Grillen haben wir dann erfahren, dass in Bigbay fast die Welt untergegangen ist an dem Tag… that´s life ;-)

Samstag den 20. Feb sind wir erst ans Kap der guten Hoffnung gefahren und Nachmittags auf dem Lake Zandvlei in Muizenberg gekitet. Obwohl rundherum alles Windstill war, konnte ich auf dem See mit dem 9er Kiteloops machen. Durch den sehr nahen Berg, muss der Wind dort komprimiert

worden sein. Auf dem Weg ans Kap haben wir noch die BolderRocks mit tausenden Pinguinen angeschaut.

Sonntag war dann der erste Tag mit echtem South Eastern, der Wind dürfte locker um die 40 Knoten gehabt haben. Ich hab mit dem 7er NHP anfangs noch Kiteloops gemacht, später nur noch Bigairs.

Karolina Winkowska ist mit dem 5er vom Wasser gegangen, weils ihr zu viel wurde…

Montags hat der Wind dann schon wieder geschwächelt, ich bin mit dem 9er teilweise gut am Fahren gewesen und teilweise ist der Kite einfach vom Himmel gefallen, weil garnichts mehr ging.

Echt strange, sowas am Meer  zu erleben… vom Binnensee bin ich ja nichts anderes gewöhnt  ;-)

Die letzten Tage in Kapstadt hatte es dann auch eher wenig Wind, einmal ging noch was in Muizenberg, allerdings mit Regen.

Mittwoch´s waren wir noch mit Lukas und Fanny bei den Crystalpools, ein paar Felslöcher mit jede Menge Wasserfällen. Man kann dort aus fast jeder Höhe in die Gumpen springen.

Ein ca. einstündiger Aufstieg durch wunderschöne Landschaft und traumhafte Wasserfälle machen die Crystalpools zum absoluten Muss für Kapstadtbesucher.

Am Donnerstag hab ich meine Heimreise angetreten. Nach einem riesen Theater am Check-In wegen 10kg Übergepäck hab ich meine Schwester nochmal an den Flughafen bestellt, damit sie mir wieder ein paar Sachen abnimmt. Das war dann ihre 4te Flughafenfahrt wegen mir, aber doppelt hält ja bekanntlich besser.  ;-)

Als ich dann  aussortiert hatte und mit exakt 40kg das Gepäck einchecken wollte, hat mich der Typ mit beiden Taschen und den Gepäckzetteln an den Sperrgepäckschalter geschickt. Auf dem Weg dorthin sind dann wie durch Geisterhand wieder fast alle Sachen in die Taschen gewandert.

Somit war der ganze Stress umsonst…

Freitagmorgen war ich dann wieder zurück in München…

Fazit

Alles in allem war Südafrika bisher eine meiner schönsten Reisen. Das Land und die Stadt bieten so viel zu sehen. Obwohl ich mit dem Wind eher Pech hatte und einige Vormittage in der Bude gesessen bin, war der Trip wunderschön.

Kapstadt ist für jeden eine Reise wert und gerade für Kiter die perfekte Flucht über die Wintermonate. Nicht umsonst ist die Hälfte der Pros im Winter in Kapstadt.

Wenn man sich rechtzeitig um einen Flug kümmert, kann man mit der SAA für ca. 600€ fliegen. Eine Unterkunft gibt’s ab ca. 10€ Pro Nacht und vernünftige Mietautos ab ca. 300€ im Monat.

Alles in allem hat mich der Trip ca. 1500€ für 22 Tage gekostet.



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© Andreas Meder